IxD LAB

Media & Inter­action Design

Bachelor of Arts

Interaction Design ist eine junge Disziplin, die sich mit der Gestaltung von Schnittstellen zwischen Mensch und digitalen Medien und den zugrundeliegenden Prozessen beschäftigt.

Interaction Design gestaltet wechsel­wirkende Prozesse zwischen Menschen und digitalen Medien

Interaction Designerinnen konzipieren, gestalten und realisieren, was Nutzerinnen im Kontext dieser Prozesse und unter Einbezug sämtlicher Sinnesmodalitäten erfahren – von klassischen mobilen Applikationen, vernetzten Objekten (IoT) bis hin zu Messeexponaten und Mediatekturen. Zentrales Motiv der gestalterischen Tätigkeit ist es, eine »Gute Erfahrung« im Umgang mit digitalen Medien, Objekten und Räumen gewährzuleisten.

Diese verantwortungsvolle Aufgabe erfordert nicht nur ein Beherrschen aktueller digitaler Werkzeuge, sondern auch die effiziente Identifikation und Anwendung komplexer Designmethoden in interdisziplinären Designprozessen.

Das sieben-semestrige Projektstudium setzt sich aus den Kompetenz­feldern Design, Informations­technologie und Psychologie zusammen

Das Kerncurriculum bestehend aus den Blöcken Design, Informationstechnologie und Usability. Es wird durch ein umfangreiches Angebot von Wahlmodulen ergänzt, welche eine Vertiefung individueller Interessen ermöglichen. Über den inhaltlichen Aufbau des Studiums hinaus führt das kontinuierliche, projektbezogene gestalterische Arbeiten zu Praxisnähe und Anwendungsbezug.

In den Semestern 1-4 des Studiums werden – massgeblich im Rahmen von Projektarbeiten – praktische und theoretische Grundlagen des Interaction Design praxisnah vermittelt.

Nach der viersemestrigen Grundlehre wird das fünfte Semester als Praxissemester in einem Unternehmen absolviert. Dieses dient nicht nur der Vertiefung der im Studium erworbenen Fachkompetenzen, sondern bietet gleichzeitig eine Findungsphase für individuelle Design-Schwerpunkte.

In Semester 6 stehen praktische eigenständige Projektarbeiten im Mittelpunkt. In interdisziplinären Arbeitsgruppen werden auch Projektmanagementkompetenzen konsolidiert. Weiterhin ist dieses sechste Semester der perfekte Zeitpunkt, um im Rahmen eines Austauschs mit einem unser zahlreichen Partneruniversitäten internationale Erfahrungen zu sammeln.

Die Bachelorarbeit wird im Semester 7 als eigenständige gestalterische Abschlussarbeit des Studiums erstellt. Das Studium wird mit dem Titel Bachelor of Arts (B.A.) abgeschlossen.

Berufs­perspektiven

Die fortschreitende Durchdringung des Lebens durch digitale Medien und ständige technologische Weiterentwicklung fordert disruptiv denkende und methodisch handelnde Designerinnen, die den Prozess der Interaktion mit diesen digitalen Technologien und letztlich diese selbst gestalten und (mit)entwickeln.

Interaction Designerinnen erwartet ein ständig veränderndes Arbeiten in oftmals interdisziplinären und internationalen Arbeitsgruppen, die ein höchstmass an Kommunikation erfordern.

Interaction Designerinnen sind gleichermassen in den InHouse Design Departments grosser, mittelständiger und kleiner Unternehmen, klassischen Agenturen, Architektur und Ingenieurbüros, sowie in Forschungseinrichtungen oder auch als selbständige Designer tätig.