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Lampedusa

Mit Licht und Ton illustriert die interaktive Rauminstallation Lampedusa ein Problem aus Sicht tiefster, menschlicher Bedürfnisse.

Ein Problem steht im Raum, für das es keine eindeutige, keine ausschließlich vorteilhafte Lösung zu geben scheint. Selbst weit ab von Fremdenhass und Angst um den eigenen Wohlstand scheiden sich die Geister. Für die einen ist Einwanderungspolitik eine Frage von Empathie, andere sind besorgt um die Stabilität der Ziel- und Herkunftsländer von Flüchtlingen und befürchten schadhafte Massenumsiedlungen.

Die interaktive Rauminstallation „Lampedusa“ versucht die Vielschichtigkeit dieser Problematik zu abstrahieren. Mithilfe von Licht, Ton und einer spielerischen Analogie soll dem Teilnehmer ein Blick in sein Innerstes ermöglicht, sein Bauchgefühl forciert werden. Ob „eine Welt“ oder „wir und die anderen“, „Lampedusa“ enthält nur, was man mit hinein nimmt. Jeder Besucher zeichnet auf diese Weise ein individuelles Bild von menschlicher Nähe und Grenzen im Kopf.

Eine Kombination aus Trackingsoftware, Projektion und reaktivem Sound kreiert eine interaktive Leinwand für die Besucher dieser Installation. Das erklärte Ziel der Technik ist die unmittelbare Erfahrung von Ursache und Wirkung innerhalb eines fragilen Netzes, dessen Identität allein vom Betrachter abhängig ist.

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