IxD LAB

Squint Focus

What about to squint one's eyes?

Kennst du das Phänomen – das Zusammenkneifen der Augen, um schärfer zu sehen? Dieser Vorgang stellt die Basis des Projekts "The SquintFocus" dar. Es werden im Kontext der adaptiven Responsiveness Bereiche einer Benutzeroberfläche automatisch angepasst. Ausgangspunkt des Projekts war die theoretische Auseinandersetzung mit selbstregulierenden Systemen.

Buchstaben verschwimmen, Bilder werden unscharf und springen vor oder zurück. Das Bild oder der Text will nicht so recht scharf bleiben. Oft verengt man während des Lesens und des Guckens die Augen zu schmalen Schlitzen. Bringt dieser Vorgang etwas? Kann man diesen Vorgang über die Gesichtsphysiognomie erkennen? Ja, und es ist möglich, Prozesse damit automatisch anzupassen.

Im Idealfall werden über eine integrierte Kamera die Parameter Abstand zum Bildschirm, das Augenzusammenkneifen sowie die Augen- und Lidbewegungen getrackt. Mit Hilfe der Library FaceOSC können diese Parameter ausgewertet und in Kombination mit Processing so verarbeitet werden, dass der Systemzustand, wie im Video zu sehen, angepasst werden kann. Demnach ist es möglich, eine dem realen Augenzusammenkneifen nachempfundene Veränderung am Bildschirm zu erzeugen. Hierbei stellt die Sichtfeldverengung durch einen radialen Verlauf, welcher an der Blickrichtung ausgerichtet wird, die zentrale Anpassung dar. Neben dieser ist noch eine parallele Vergrößerung der fokussierten Bereiche und eine Erhöhung des Kontrasts vorstellbar.

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